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21F1596

KANADA - das ausgefallene Gastland der Frankfurter Buchmesse und seine einzigart aufklappen

Mi., 24.02. | 18:30 - 20:00 Uhr | 49,00 €

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KANADA - das ausgefallene Gastland der Frankfurter Buchmesse und seine einzigart

6 x Mi., 24.2., 24.3., 21.4., 19.5., 16.6. u. 30.6., 18.30 - 20.00 Uhr
Kanadische Gegenwartsliteratur ist eine globale Literatur, multilingual, multikulturell und transnational. Historisch gesehen, haben die konkurrierenden Kolonialbestrebungen von Briten und Franzosen eine zu eindeutige Homogenisierung vereitelt und letztlich die Zweisprachigkeit etabliert. Dies allerdings unter gewaltsamer Ausgrenzung der eigentlichen Stimmen des Landes, die sich erst ab den 70er Jahren Gehör verschaffen konnten. Seitdem hat sich mit Inuktitut im Territoire Nunavut und den neun indigenen Sprachen der Nordwest-Territorien eine dritte Sprachregelung positioniert. Der ungeheure Facettenreichtum und globale Charakter der kanadischen Gegenwartsliteratur rührt vor allem auch daher, dass sich das Einwanderungsland Kanada kulturell längst nicht mehr nur aus dem alten Europa revitalisiert, sondern globale Zuwanderung erfährt, welche von Südostasien über Sri Lanka, Afrika bis in die Karibik reicht. Erst dadurch erhalten strukturelle Benachteiligung, alltägliche Diskriminierung, Rassismus, gewaltsame Unterdrückung der indigenen Bevölkerung eine eigenständige Stimme. Beginnen wollen wir mit: Eric Plamondon Taqawan, Lenos Verlag.

Dieser Vortrag findet Online statt.
  • Leitung: Herrlinger-Mebus, Volker

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